Vier Pfoten im Einsatz

 

Unser Schulhund Turbo  wird als Co-Lehrer sowohl im Klassenverband als auch im Rahmen der Hunde-AG eingesetzt. Die  Fellnase begleitet uns regelmäßig  in den Unterricht und auch wieder nach Hause.
Durch die Anwesenheit des Tieres werden wir in der Erziehung der Schüler/innen unterstützt.     
Ziel ist eine individuelle Förderung und ein effektiveres Arbeiten in der Gruppe/Klasse.


In Untersuchungen wird auf die positiven Veränderungen innerhalb einer Gruppe hingewiesen, die durch die bloße Anwesenheit eines Hundes ( Freie Interaktion) ausgelöst werden.
Schüler gehen gerne zur Schule, Außenseiter werden integriert.
Auffälliges Verhalten wird zunehmend geringer, Sozialkontakte werden gefördert (Lehrkraft - Kind, Kind - Kind)
Die Aufmerksamkeit gegenüber der Lehrperson wird gefördert.
Gelenkte Interaktionen in der Klasse, der Kleingruppe oder in der Einzelarbeit  fördern in den Bereichen Sprache und Kommunikation, sowie im
motorischen Bereich.
Entspannungsmöglichkeiten durch Kontakt mit dem Hund, Schulung der Grob- und Feinmotorik können dabei hilfreich sein.

sozial-emotionaler Bereich
- Verbesserung der Lernatmosphäre
- Förderung der Klassengemeinschaft, Übernahme von Verantwortung (Dienste), Lernen sozialer Kompetenzen (z.B. Regeleinhaltung)

kognitiver Bereich
- Motivationssteigerung
- Steigerung des Selbstwertgefühls
- Angstabbau
- Förderung der Selbstwahrnehmung

Warum Hunde?

Hunde sind besonders geeignet, denn ihr Verhalten ist durch Training lenkbar und kann von uns kontrolliert eingesetzt werden. Sie besitzen als Felltiere einen sehr großen Aufforderungscharakter.

Ziele im Unterricht:
Unterrichten und Begleiten der Kinder im adäquaten Umgang mit dem Hund
in der Gruppe
Übernahme von Verantwortung für sich und das eigene Verhalten, für den Hund, sowie für die Gruppe
Gestaltung von sozialer Interaktion
Gemeinsame Entspannung

Hund als Vermittler zwischen:
  - Kind und Pädagoge
  - Kind und Kind
  - Kind und anderen Menschen

Der Hund  vermittelt Achtung, Wärme, Echtheit und Empathie.

Erziehung durch den Hund:
  - Befriedigung essentieller Bedürfnisse, sowie
  - individuelle Bedürfnisse (Liebe, Anerkennung Achtung)

Wissenschaftlicher Hintergrund des Projekts

In der Schweiz werden bereits seit Jahren Hunde im Unterricht eingesetzt. Es gibt eine ausführliche Studie des Züricher Instituts für interdisziplinäre Erforschung der Mensch-Tier-Beziehung (IEMT) von 1998. Darin berichten 30 Schweizer Kindergärtnerinnen und Primarlehrer, die ihr Tier als  Co-Pädagoge einsetzten, von positiven Erfahrungen (www.iemt.at).

Überdies gibt es inzwischen zahlreiche weitere Veröffentlichungen in Printmedien, sowie im Internet.

Aus eigener Erfahrungen wissen wir:

  • Turbo wirkt sich förderlich auf das Schulklima aus.
  • Er lehrt neue Wege des Umgangs mit Aggression.
  • Er fördert Frustrationstoleranz und Kritikfähigkeit.
  • Er stärkt das Selbstwertgefühl.
  • Er fördert die Gemeinschaft.
  • Er fördert die Sensibilität.