Fröhliches Kommen - Konzentriertes Lernen - Entspanntes Gehen

Der Ganztagsschulbesuch - für viele Kinder und Jugendliche eine große Hilfe

Seit über 10 Jahren ist unsere Schule bereits Ganztagsschule. Somit waren wir bei der Entwicklung der Ganztagsschulen in Rheinland-Pfalz praktisch von Anfang an dabei. Kinder kommen um 8.00 Uhr in unsere Schule und können bis 16.00 Uhr hier lernen, spielen und leben. Alle diejenigen, die Ganztagsschulunterricht gewählt haben, verbringen viel mehr Zeit zusammen mit ihren Schulfreunden und mit den Lehrkräften der Schule an der Blies.

Unser Schulleiter, Herr Joos, sieht den Erfolg der Ganztagsschule und verweist auf die ständig steigenden Schülerzahlen im Ganztagsbereich. Am Anfang, im Schuljahr 2003/2004, waren es einmal 92 Kinder, im Schuljahr 2015/2016 und im laufenden Schuljahr 2016/2017 haben wir zirka 250 Ganztagsschülerinnen und Ganztagsschüler - eine enorme Entwicklung!

Herr Joos betont, dass nur noch ein sehr geringer Teil der Kinder als Halbtagsschüler die Schule besuchen. "Wir freuen uns sehr über den wachsenden Zuspruch. Immer mehr Eltern und Schüler/innen erkennen den Wert einer längeren Lernzeit in der Schule. Immer deutlicher zeigt sich, wie wertvoll ein Mehr an Zeit für gemeinsames Spiel, gemeinsames Leben mit Schulkameraden in der Ganztagsschule ist. Die Schule an der Blies ist eine Ganztagsschule und wird es bleiben. Alle Lehrkräfte sind sich der Wichtigkeit eines verlängerten gemeinsamen Lernens und Lebens von Kindern in ihrer Schule bewusst und werden sich für eine lebendige Ganztagsschule einsetzen," stellt der Schulleiter fest.

 

 

Fröhliches Kommen

 

Alle Lehrerinnen und Lehrer, alle Pädagogischen Fachkräfte und das gesamte Pädagogische Personal versuchen seit Jahren durch ein gemeinsames Qualitätskonzept den Unterricht und das gesamte Schulleben der Schule an der Blies lebendig zu erhalten und so zu gestalten, dass es den Kindern und Jugendlichen Spaß macht in diese Schule zu gehen.

Der Trainings- und Betreuungsraum ist so eine Maßnahme, die sich die Schulleitung und das Kollegium überlegt haben, um die Qualität zu verbessern. Kinder und Jugendliche, die im Unterricht nicht mehr "funktionieren", die stören oder einfach total aufgeregt und "schlecht drauf" sind, entscheiden sich für den Trainings- und Betreuungsraum. Dort wartet jemand auf sie, dort können sie ihr Herz ausschütten, dort können sie sich Wege ausdenken, die wieder aus ihrem Tief herausführen.

Schülerinnen und Schüler, die sich in ihrer Schule angenommen fühlen, die dort Menschen finden, die ihnen zuhören und für ihre Probleme da sind, kommen morgens um 8.00 Uhr gerne. Sie erwartet Hilfe und sie werden weniger Angst haben, wenn sie in manchen Bereichen langsamer und schwerer Lernen als andere Kinder.
Mit 65 Lehrkräften, Pädagogischen Fachkräften und Pädagogischem Personal ist die Schule an der Blies gut vorbereitet. Kindern mit Lernschwierigkeiten kann genügend Hilfe angeboten werden. Jugendlichen mit Problemen bei der Bewältigung ihres Schulalltags kann mit Verständnis und Zeit begegnet werden. Wer motiviert ist und wenigstens ein bisschen weiterkommen will, dem kann in unserer Schule sicher sein Weg erleichtert werden.
Eltern, die sich kümmern und die den engen Kontakt zur Schule und zu den Lehrerinnen und Lehrern halten, sind unbedingt wichtig .... für die Kinder und für eine lebendige Schule.


Die Schule an der Blies versucht mit einer intensiven Elternarbeit alle Beteiligten mit "ins Boot zu holen". Alle müssen zusammenhalten, damit Kinder und Jugendliche mit Lernschwierigkeiten, denen Zuwendung oft eine wichtige Stütze bedeutet, mutige Schritte nach vorne machen.
In eine friedliche, schöne Schule mit sauberen, hellen Räumen, in der die Menschen gut zueinander sind, geht man gerne. Dort ist man eher zu Hause, als wenn Unfreundlichkeit, Feindschaft oder Zerstörungswut den Schulalltag bestimmen.
Unsere drei goldenen Regeln bilden das Fundament für eine friedliche Schule, in der man gerne ist: Respekt vor meinen Mitmenschen, meinen Mitschülern und ihren Familien und Respekt vor den Lehrerinnen und Lehrern hilft, dass jeder hier seinen Platz hat. Niemand soll verstoßen oder gemobbt werden. Achtung vor den Dingen in unserer Schule ist die zweite Regel, die helfen soll, dass möglichst wenig kaputt gemacht wird und alles pfleglich behandelt wird. Freundlichkeit ist unsere dritte Aufgabe. Jeder und jede soll freundlich zu allen sein. Freundlichkeit untereinander verbreitet ein gutes Gefühl und macht das Leben leichter.

Konzentriertes Lernen

 

Gutes Lernen braucht Zeit, und wenn Probleme auftauchen, eine helfende Hand.
Mit vielen Differenzierungsstunden, in denen sich zwei Lehrer/innen um die Schülergruppe kümmern, können wir oft gewährleisten, dass ein Kind Hilfe bekommt, wenn es sie braucht.
Wenn Schulversagen das Selbstbewusstsein zerstört hat, ist langsameres Lernen auf dem Niveau, das man noch beherrscht, wohltuend und Mut machend.
In der Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen werden Kinder auf ihrem individuellen Leistungsstand unterrichtet. Wir konzentrieren uns vor allen Dingen darauf, was das Kind kann, nicht, was es eigentlich in seiner Klassenstufe können müsste. Die Einteilung der wichtigsten Lernprozesse wird sinnvoll in den 9 Schuljahren verteilt. Nicht alles auf einmal. Immer schön in Portionen, die noch verkraftet werden - so lautet unser Motto. Erst in der Oberstufe wird immer mehr das Erreichen eines möglichst qualifizierten Schulabschlusses ins Auge gefasst. Jede Schülerin und jeder Schüler, der mit der 10. Klasse den Hauptschulabschluss und damit die Berufsreife erreicht, ist für uns eine große Freude und eine schöne Bestätigung unserer Arbeit.

Eigene Stärken zu entdecken ist viel schöner als immer nur mit Angst und Hass auf das zu schauen, was man nicht so gut kann.

Es gibt so vieles, was im Leben wichtig ist und was uns weiterbringen kann. Man muss nicht unbedingt eine super Aufsatzschreiberin sein, um im Leben Erfolg zu haben. Man kann auch ein guter Handwerker sein, man kann wunderschön zeichnen und malen können, man kann eine gute Bastlerin sein oder man kann gut in allen sportlichen Leistungen sein. Alles ist wichtig und eigene Stärken zu entdecken ist ein wichtiges Ziel der Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen. Wer weiß, dass er etwas gut kann, der kommt auch besser damit zurecht, wenn er in einem Bereich Schwächen hat. Sport, Technisches Werken, Hauswirtschaft, Kreatives Gestalten und Arbeiten im Team sind wesentliche Bestandteile unseres Schulalltags.

Lernschwäche und Schulversagen braucht eine spezielle Betreuung von speziell ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern und besonders gut ausgebildeten Pädagoginnen und Pädagogen. In der Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen gibt es diese Spezialisten, die mit einer längeren und weitreichenderen Ausbildung sich die Grundlagen erworben haben, mit Kindern und deren Lernschwierigkeiten verantwortungsvoll und effektiv umgehen zu können.

48 Förderschullehrerinnen, 10 Pädagogische Fachkräfte und 7 Personen als Pädagogisches Personal: das ist unsere Mannschaft, die sich um die Kinder und Jugendlichen kümmert, sie betreut und sie fördert. Pro Kind unserer 263 Schüler/innen, die in insgesamt 21 Schulklassen unterrichtet werden, bedeutet das eine hohe "Betreuungsdichte", bedeutet das eine Vielzahl von Menschen, die für ihre persönliche Probleme ansprechbar sind. Jedes Mädchen und jeder Junge findet mit Sicherheit eine ganze Reihe von Vertrauenspersonen, seien es Lehrer/innen oder sei es jemand vom Pädagogischen Personal, mit denen sie sich verstehen oder zu denen sie Vertrauen haben. Jedes Kind, jeder Jugendliche ist in den Händen von Spezialisten, die gelernt haben mit Lernschwierigkeiten umzugehen und die motiviert sind, zusammen mit den Schülerinnen und Schülern das Bestmögliche zu erreichen.

Entspanntes Gehen
  • .... und wenn dann der Schultag zu Ende geht, sollen alle entspannt nach Hause gehen - das wünschen sich die Leute der Schule an der Blies.

  • Hoffentlich gab es keinen Streit und alles war friedlich.

  • Hoffentlich hatten die Schülerinnen und Schüler persönliche Erfolgserlebnisse.

  • Hoffentlich konnten Lehrer/innen und das Pädagogische Personal helfen und Beistand leisten, wo er notwendig war.

  • Hoffentlich sind die Hausaufgaben in der Lernzeit der Ganztagsschule erledigt.

  • Hoffentlich fühlten sich alle Kinder und Jugendlichen heute geborgen in der Schule an der Blies.

  • Hoffentlich fragen die Eltern zu Hause nach dem Schultag und interessieren sich für die Erlebnisse ihrer Kinder.

  • Hoffentlich beginnt morgen wieder ein Schultag, bei dem es in der Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen ein Stückchen weitergeht.
    Die Bewältigung von Lernproblemen ein Stückchen gelingt. Ein Tag, an dem der Aufbau eines gesunden Selbstbewusstseins wieder erfolgreich weiter gefördert werden kann.

  • Hoffentlich verbinden alle noch das Gefühl von Heimat mit der Schule an der Blies - Schüler und Lehrkräfte.

  • Hoffentlich wollen auch morgen noch alle das Beste versuchen ....trotz manchmal widriger Lebensumstände   ... trotz kleiner oder großer Lernprobleme.

 

..........  hoffentlich beginnt morgen wieder ein neuer, ein guter Tag
an der Schule an der Blies!